Wieder am Steuer

MPU Trinkmenge richtig berechnen: Meine Vorbereitung mit dem Masterplan Workbook

Sonntagabend in Neuhausen. Die Fliesen in meiner Küche sind heute besonders kalt, oder ich bilde mir das nur ein, weil ich schon wieder viel zu lange hier unten sitze. Neben mir steht eine Tasse Pfefferminztee, der längst die Temperatur von Leitungswasser angenommen hat. Vor mir liegt dieses aufgeschlagene Workbook, mein Notizbuch und ein Kugelschreiber, der auf dem Papier dieses kratzige Geräusch macht, das in der Stille der Wohnung fast schon laut wirkt.

Hinweis: In diesem Text teile ich meine persönlichen Erfahrungen und nutze Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalte ich eine Provision, für dich bleibt der Preis gleich. Ich empfehle hier den MPU Masterplan für Alkohol, weil er mir hilft, Struktur in mein Chaos zu bringen. Aber ich bin keine Verkehrspsychologin, keine Anwältin und keine Therapeutin. Wenn du rechtliche Fragen hast, geh zum Fachanwalt; wenn du merkst, dass du Hilfe beim Thema Alkohol brauchst, wende dich an eine Suchtberatungsstelle. Meine vollständige Offenlegung findest du auf der Über-mich-Seite.

Woche 55 seit der Hochzeit. Fast ein Jahr ist es her, dass ich diesen einen Samstagabend im Spätsommer 2025 völlig unterschätzt habe. 1,4 Promille. Das ist die Zahl, die seit November 2025 – als der Brief mit der MPU-Aufforderung kam – wie ein Brandzeichen über meinem Alltag steht. Diesen Sonntagabend habe ich versucht, das Ganze endlich in nackte Zahlen zu übersetzen, so wie es das Workbook von mir verlangt.

Die 1,4-Promille-Nacht und die nackten Zahlen

Es ist verrückt. Früher habe ich in meiner Firma komplexe Budgets für mittelständische Projekte verwaltet. Ich konnte Tabellenkalkulationen im Schlaf. Aber hier, auf meinem Küchenboden, fühlte ich mich heute zeitweise komplett gelähmt, als ich versuchen sollte, vier oder fünf Gläser Wein in eine mathematische Realität zu pressen. Mein Kopf wollte einfach nicht wahrhaben, was die Widmark-Formel schwarz auf weiß belegt.

Ich erinnere mich noch an den frühen Frühling, an ein ruhiges Wochenende im März, als ich das erste Mal versuchte, meine Trinkmenge zu rekonstruieren. Ich dachte damals: „Komm, 1,4, das waren halt ein paar Gläser Wein beim Anstoßen.“ Aber die MPU-Vorbereitung lässt dich mit diesem „Gefühl“ nicht durchkommen. Im Gutachtergespräch wird erwartet, dass man weiß, was man getan hat. Dass man die eigene Giftfestigkeit versteht.

Nahaufnahme von handschriftlichen Berechnungen zur Trinkmenge in einem Notizbuch.

Im Workbook gibt es dieses Modul zur Trinkmengenberechnung. Man lernt dort, dass ein Standardglas Wein (0,2 Liter) oder ein Bier (0,33 Liter) eben nicht einfach nur „ein Getränk“ sind, sondern eine messbare Menge an reinem Alkohol. Und dann ist da der Abbauwert. Diese 0,1 Promille pro Stunde, die mein Körper unerbittlich langsam abarbeitet. Kein Kaffee der Welt, kein Spaziergang nachts durch Neuhausen und keine kalte Dusche beschleunigen das. Es ist reine Biologie.

Warum Mathe im Büro einfacher ist als am Küchentisch

Ich saß da und rechnete. Wenn ich um Mitternacht mit 1,4 Promille kontrolliert wurde – wie viel musste ich dann über den Abend verteilt getrunken haben? Es war dieser Moment der inneren Wahrheit, der wehgetan hat. Es war nicht „ein bisschen viel“. Es war eine Menge, die zeigt, dass mein Körper an Alkohol gewöhnt war. Dass ich eine Toleranz aufgebaut hatte, die ich mir selbst nie eingestehen wollte.

Dabei ist mir klargeworden, dass die reine Berechnung im MPU Masterplan nur das Skelett ist. Die eigentliche Arbeit ist das, was man daraus schließt. Ich habe mir oft die Frage gestellt: Warum habe ich nicht gemerkt, wie viel es war? In meinem Notizbuch habe ich für diesen Sonntagabend einen kleinen dunklen Punkt gemalt. Nicht, weil ich getrunken hätte – ich bin seit September 2025 abstinent –, sondern weil die Erkenntnis über mein eigenes Selbstbild heute schwer wog.

Ich habe letzte Woche bei einer Geburtstagsfeier ein Glas Sekt vor mich hingestellt, nur damit niemand fragt. Ich habe es nicht angerührt, keinen Schluck. Aber im Nachhinein war es ein dummer Test. Ein Test, der mir gezeigt hat, wie sehr ich immer noch versuche, „normal“ zu wirken, statt zu meiner Geschichte zu stehen. Die U7 Richtung Westfriedhof war auf dem Heimweg fast leer, und ich starrte in mein Spiegelbild im Fenster und dachte: Wen versuchst du eigentlich zu täuschen?

Das Masterplan Workbook: Wenn die Theorie auf die Realität trifft

Was ich am Masterplan Workbook schätze, ist, dass es mich nicht mit Formeln allein lässt. Es zwingt mich, über das Trennungsvermögen nachzudenken. In der MPU ist das ein zentraler Begriff. Es geht darum, ob ich in der Lage bin, Konsum und Fahren strikt zu trennen – oder ob ich eben, wie an jenem Abend, die Kontrolle verliere, weil ich meine Blutalkoholkonzentration völlig falsch einschätze.

Etwa sechs Monate nach dem Vorfall, also im letzten Februar, dachte ich noch, ich müsste dem Gutachter einfach nur die perfekte Rechnung präsentieren. Ich dachte, wenn ich die Gramm-Zahlen auswendig lerne, bin ich sicher. Aber das ist ein strategischer Fehler, den viele machen. Die Gutachter merken sofort, wenn man nur eine Rolle spielt. Sie wollen sehen, dass man verstanden hat, warum man die Kontrolle verloren hat.

Blick aus einem Fenster in München-Neuhausen bei Dämmerung während der MPU-Vorbereitung.

Ich habe das Workbook eine Woche lang nicht aufgeschlagen, weil mich diese ehrlichen Reflexionsaufgaben so fertiggemacht haben. Es ist einfacher, Zahlen in eine Excel-Tabelle einzutippen, als in ein Notizbuch zu schreiben, warum man eigentlich getrunken hat. Aber genau dieser Schmerz ist wohl das, was die charakterliche Eignung am Ende ausmacht. Wenn man lernt, seine Trinkgewohnheiten für die MPU zu reflektieren, geht es um mehr als 0,1 Promille Abbau pro Stunde.

Trennungsvermögen – Die Falle hinter der Berechnung

Der eigentliche Knackpunkt, den ich erst durch die Arbeit mit dem Kurs verstanden habe, ist: Die exakte Berechnung der Trinkmenge dient dazu, dem Gutachter zu zeigen, dass man sein vergangenes Verhalten nicht verharmlost. Wer sagt „Ich hatte zwei Bier und dann 1,4 Promille“, der hat die MPU eigentlich schon verloren, bevor das Gespräch richtig angefangen hat. Das ist physiologisch unmöglich – und es zeigt, dass man keine Ahnung von der eigenen Giftfestigkeit hat.

Es geht um die psychologische Auseinandersetzung mit dem Kontrollverlust. Mein „Gefühl“, noch fahrbereit zu sein, war eine biologische Illusion. Eine gefährliche dazu. Wenn ich heute im Workbook die Seiten zum ETG-Wert und den Abstinenznachweisen lese, fühlt sich das alles viel realer an. Es ist kein theoretisches Konstrukt mehr, sondern mein Weg zurück zu mir selbst.

Ich habe im Masterplan gelernt, dass man für das Gespräch eine plausible Trinkmenge angeben muss, die zum festgestellten Wert passt. Das klingt nach Rechnen, ist aber eigentlich eine Übung in Ehrlichkeit. Man muss sich eingestehen, dass man große Mengen Alkohol vertragen hat, ohne sich „betrunken“ zu fühlen. Das ist das eigentliche Warnsignal.

Das MPU Masterplan Workbook liegt neben einer Tasse Tee auf einem Holztisch.

Manchmal liege ich lange auf dem Sofa und schaue die Zimmerdecke an, während draußen der Regen gegen die Fenster in Neuhausen peitscht. Ich frage mich dann, ob ich das alles schaffe. Aber dann greife ich wieder zum Stift. Wer sich ohne teuren Berater vorbereitet, braucht diese Disziplin. Es gibt Tage, da hilft mir der MPU Masterplan im Alltag enorm, weil er mir die Struktur gibt, die mir sonst fehlt.

Ein kleiner Rückschlag und die Sache mit dem Sektglas

Letzten Monat, an einem Sonntagabend im August, hatte ich so einen Moment, wo ich alles hinschmeißen wollte. Ich hatte mich bei der Berechnung der Trinkmenge für einen fiktiven Übungsfall im Workbook total verzettelt. Ich fühlte mich dumm. Wie kann man Office Managerin sein und an einer einfachen Subtraktion scheitern? Aber es war nicht die Mathe. Es war der Widerstand in mir, die Realität anzunehmen.

Ich habe dann eine Mail von meiner ehemaligen Lieblings-Bar bekommen – ein Newsletter für ein Event. Ich habe sie nicht einmal geöffnet, sondern sofort gelöscht. Das sind diese kleinen Siege im Alltag, die nicht im Gutachten stehen werden, aber für mich zählen. Genauso wie die Tatsache, dass ich nach dem „Sektglas-Test“ am Freitagabend sofort meine Verkehrspsychologin angerufen habe, um darüber zu sprechen, warum ich das gemacht habe. Es war ein Zeichen von Unsicherheit, und es war gut, das nicht unter den Teppich zu kehren.

Die MPU ist kein Mathetest. Es ist ein Test darüber, wie gut man sich selbst kennt. Die Zahlen sind nur der Einstieg. Wenn du auch an dem Punkt stehst, wo du merkst, dass du Struktur brauchst, schau dir den MPU Masterplan für Alkohol an. Er ist kein Zaubermittel, aber er ist ein verdammt guter Kompass, wenn man wie ich gerade im Nebel steht.

Fazit eines langen Sonntags

Der Tee ist jetzt wirklich eiskalt. Ich klappe das Workbook zu und merke, wie der Kühlschrank in der Stille summt. Die 1,4 Promille sind heute Abend nicht mehr nur eine bedrohliche Zahl aus einem Polizeibericht. Sie sind ein berechneter Fakt, den ich annehmen kann. Ich weiß jetzt, was diese Zahl über meine Vergangenheit aussagt – und ich weiß, was ich tun muss, damit sie nie wieder Teil meiner Zukunft wird.

Es ist ein langer Weg, und ich weiß oft selbst nicht weiter. Aber jeder Sonntagabend auf diesem Küchenboden bringt mich ein Stück näher an den Tag, an dem ich hoffentlich wieder meinen Führerschein in den Händen halte. Falls du in einer ähnlichen Situation bist, vielleicht wegen anderer Themen, gibt es auch den FLEX3 Kurs für Drogen-MPU, den eine Bekannte von mir nutzt. Es geht immer um das gleiche: Hinschauen, statt wegzusehen.

Jetzt krieche ich aber erst mal ins Bett. Morgen früh wartet das Büro, und auch wenn dort niemand von meinem Sonntags-Ritual weiß, fühle ich mich ein kleines bisschen besser vorbereitet. Nicht, weil ich die Formel jetzt auswendig kann, sondern weil ich angefangen habe, die Wahrheit hinter den Zahlen zu akzeptieren. Falls du dich fragst, ob du das auch ohne teures Coaching schaffst: Es ist hart, aber mit der richtigen Struktur und Ehrlichkeit ist es möglich. Schau dir doch mal an, wie ich die MPU Mythen zum Thema Alkohol für mich sortiert habe – das hat mir am Anfang sehr geholfen, die Panik zu verlieren.

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